Achtung Minenfeld!

Achtung Minenfeld – Worauf Frauen beim Online-Dating achten sollten

Dass Online-Dating eine moderne und äußerst erfolgversprechende Möglichkeit ist, endlich »Mr. Right« zu finden, haben in den letzten Jahren immer mehr Frauen erfahren. Ein großer Vorteil für das weibliche Geschlecht ist, dass die Anzahl an suchenden Männern fast doppelt so hoch ist wie der der suchenden Frauen.

Ein wahres Eldorado für alle Ladys. Ein weiterer Pluspunkt für Sucherinnen ist eher praktischer Natur. Bei fast allen großen Agenturen genießen Frauen diverse Vorteile bei der Anmeldung. Sie zahlen entweder weniger, oder – in einigen Fällen – auch gar keine Mitgliedsbeiträge. Ausprobieren ist dabei ganz einfach: Eine Agentur aussuchen, einen Testaccount anlegen und die Fragen zu Vorlieben und Abneigungen ausfüllen, und schon kann es losgehen. 

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Ab jetzt kann sich »Frau« ganz entspannt zurücklegen und darauf warten, dass die Herren der Schöpfung möglichst originell mit Ihr in Erstkontakt treten. All das geschieht selbstverständlich im Schutz der Anonymität. Sie brauchen also nicht zu befürchten, dass der erst so nett klingende dann aber doch aussortierte Mr. X plötzlich vor der Tür steht und nach Erklärungen verlangt – dem Internet sei Dank. 

Sicherheit und Anonymität sind bei seriösen Partnervermittlungen geschützt. Dessen ungeachtet gibt es eine Menge Dinge, die »Frau« falsch machen kann, und die – aller Vorkehrungen zum Trotz – einige unangenehme Nachwirkungen mit sich bringen können. Wer zumindest die wichtigsten Grundregeln kennt, kann und wird mit den einschlägigen Online-Angeboten allerdings jede Menge Spaß haben und vielleicht seinen Traumprinzen finden. 

Damit auch Sie zukünftig die verborgenen Klippen des Online-Datings zielsicher umschiffen können, haben wir für Sie einige der Basics zusammengestellt.

Faker, Scammer und Stalker

Zunächst wollen wir auf eine Spezies hinweisen, die sich ab und an im Fahrwasser ehrlicher Partnersuchenden aufhält: Der Faker. Diese Gattung unterteilt sich noch in einige Unterkategorien, alle haben aber eines gemeinsam: Sie sind nicht ehrlich und »tarnen« sich mit selbst zusammen geschusterten Identitäten.

Da gibt es welche, die »nur« verschweigen, dass sie grade in einer festen Beziehung sind und nach einem Seitensprung suchen, oder aus dem »sportlich-schlanken Mittdreißiger« wird beim ersten Date ein »unsportlicher Mittvierziger« mit zu viel Bauch und zu wenig Haaren. Wird der Schwindel frühzeitig aufgedeckt, kann die suchende Frau sich noch vor emotionalen Enttäuschungen bewahren. 

Mailt man sich aber schon geraume Zeit und hat eventuell Vertrauen zum Gegenüber gefasst, kann das Aufdecken einer falschen Identität mit Tränen und jeder Menge Frust enden. Die Chance, bei zahlenden Mitgliedern einer seriösen Singlebörse auf ein solches schwarzes Schaf zu treffen, ist aus verschiedenen Gründen ziemlich gering. Zum einen geben die wenigsten »Faker« Geld für diesen »Spaß« aus. Zum anderen werden neue Benutzer innerhalb der seriösen Partnervermittlung von den jeweiligen Redaktionen sorgfältig überprüft. Ein »Fakecheck« gehört zum Standard-Prozedere jedes vernünftigen Unternehmens, das sich auf diesem Markt tummelt. Trotzdem sollte »Frau« immer wachsam sein, das ist das beste Mittel, um Schwindler frühzeitig zu entlarven.

Liebesbetrüger – Der Romance Scammer

Mehr kriminelle Energie besitzen die »Romance Scammer«, die das Ganze gewerblich angehen. Leider ist es genau diese Spezies, die am einfallsreichsten arbeitet und alle einschlägigen Tricks kennt. Nach langen Mailwechseln und einem gekonnten Vertrauensaufbau, kommt an einer möglichst unverfänglichen Stelle das liebe Geld ins Spiel. Da ist auf einmal kein Geld für den geplanten Besuch bei der Herzensdame zur Hand, oder eine lebensrettende Operation kann nicht aus der eigenen Tasche finanziert werden. Spätestens hier müssen sämtliche Alarmglocken klingeln, denn weder von dem gesendeten Geld, noch vom Rosenkavalier in spe ward je wieder etwas gesehen. Lesen Sie hier, wie sie sich erfolgreich gegen Dating-Scammer schützen können. 

Cyber-Stalking

Ein weitere Herausforderung kann sich daraus ergeben, wenn es »Frau« wagt, einem männlichen Aspiranten einen Korb zu erteilen. Wie in der realen Welt gibt es auch im Internet Menschen, die mit einer Abfuhr klarkommen und es einfach bei der Nächsten versuchen. Leider gibt es auch diejenigen, die genau damit ein riesiges Problem haben. Beschimpfungen und Drohungen, Spam Mails und Verunglimpfung in Chatrooms sind noch die harmlosen Beispiele. 

Glücklicherweise bieten alle großen Singlebörsen eine Ignorierliste an, mit deren Hilfe Sie auf Knopfdruck diese lästigen Mitglieder aussperren können. Wenn Sie jemanden auf die Ignorierliste setzen, dann kann diese Person Sie nicht mehr kontaktieren und in der Regel Ihr Profil nicht mehr anschauen. 

Sollte »Frau« zu vertrauensselig gewesen sein und vorschnell private Daten wie Telefonnummer oder gar Adresse herausgegeben haben, kann das Ganze von der virtuellen auf die reale Welt überschwappen – viel Ärger, Wut und Kosten sind dabei vorprogrammiert. 

Eine gesunde Portion Realismus und Skepsis

Nachdem jetzt die Fußangeln, Fettnäpfchen und Fallen geklärt sind, stellt sich bei der einen oder anderen Leserin vielleicht dir Frage, ob der Weg über das Internet tatsächlich voller Geigen hängt oder ob man lieber die Finger weglassen sollte. Nein, nein und nochmals nein. Die Fülle der Vorteile der Online-Dating-Plattformen wiegen die Gefahren mehr als auf. Zumal gilt hier genauso ist wie im realen Leben: Eine gesunde Portion Realismus und Skepsis, das Beachten unserer Tipps, und schon bald wird »Frau« die Finger nicht mehr von der Tastatur lassen können – ganz sicher.

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